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Vergessene Welt: Jurassic Park Filmkritik

Jeff Goldblum geht durch die Tür hinein, Dino hüpft durch das Fenster. Jeff Goldblum springt hinaus, Dino springt hinterher. Jeff Goldblum wehrt Sprung des Dinos mit einer Tür ab und landet dabei mit einem lauten Krachen auf dem Rücken - einmal durch die Scheibe hindurch. Und so weiter, und so weiter. Ein Slapstick-Spektakel ist das, das kann man gar nicht erzählen.

Herzlich Willkommen zur 2. Runde meiner Jurassic Park“ Odyssee. Teil 1 hat mich ja einmal mehr in seinen Bann gezogen, und da Teil 2 irgendwie auch sowas wie gratis war - Watchever-streamtechnisch gesehen - war der direkt danach auch noch mit dran. Das Ergebnis ist letztendlich aber ernüchternd. Denn so wie ich es in Erinnerung hatte, so war es dann auch irgendwie: Teil 2 ist Mist.

Es fängt damit an, dass Vergessene Welt: Jurassic Park“ nicht wirklich eine Geschichte hat. Da wäre also diese 2. Insel, auf der die Dinos gezüchtet wurden. Soweit, so gut. Dorthin wird ein Team entsandt um Fotos zu machen, darunter Jeff Goldblum. Auch noch gut. Doch dann kommt ein zweites Team, das die Dinos nur zu gerne einfangen und aufs Festland mitnehmen möchte. Nun ja… Und irgendwie kommen sich diesen beiden Teams in die Quere. Team Save-the-Dino und Team Put-the-Dino-in-a-cage. Und damit war es das dann auch schon. Dieses Tohuwabohu führt letztendlich zu einem beinahe schon endlosen Gerangel, ob nun zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Dino. Und letzten Endes ist der große Dino - der T-Rex - dann auch noch in der großen Stadt und vernascht Hund, Mensch und vielleicht sogar Katz und Maus.

Vergessene Welt: Jurassic Park“ treibt das, was in Jurassic Park“ schon lächerlich war, definitiv auf die Spitze. Erinnert ihr euch noch an meine ersten Sätze der Kritik? Dick und Doof hätten es nicht besser gemacht. Obwohl, die haben es besser gemacht. Doch ich schweife ab. Der Film strotzt nur so vor Logiklöchern und seltendämlichen Szenen, dass es einem schlecht wird. Dazu diese 08/15-Story, die nur deshalb existiert, um überhaupt einen Grund für einen zweiten Teil zu haben, bzw. erneut Dinosaurier auf Leinwand und Fernseher zu bringen.

Immerhin scheinen die Effekte ein Stück weit besser, was sich aber dann auch nicht mehr positiv auf den Gesamteindruck auswirkt.

Vergessene Welt: Jurassic Park“ ist eine mehr als sinnlose Fortsetzung mit unglaublich schwacher Story, flapsigen Figuren und menschlich-dämlichen Dinos. Doch ironischerweise muss man dazu auch sagen, dass Steven Spielbergs 2. Teil kein Totalreinfall ist. Dazu macht er dann doch irgendwie Spaß, wenn auch äußerst selten. Fazit: Vom Aussterben bedroht.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Nein.

PS: Vince Vaughn fand ich überraschend gut.

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