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Vollidiot Filmkritik

Oliver Pocher als Schauspieler? Na schaun wir mal …

Oliver Pocher, Klamaukblödel der 1. Sorte. Jetzt endlich im Kino im Film Vollidiot. Die Verfilmung eines absoluten Bestsellers über einen absoluten Loser, der nichts als Probleme hat mit Frauen. Und siehe da, Oli hat mich positiv überrascht. Er spielt seine Rolle als leicht depressiver Verlierer überzeugend. Richtig mitfühlen konnte ich zwar leider kaum, aber dafür über so einiges lachen.

Im ganzen Film sind einige Anspielungen auf Pochers echtes Leben oder auf Schwachsinn aus der Fernsehwelt. So sitzt er z. B. mal vorm Fernseher und sieht sich eine Media Markt Werbung an. Hauptdarsteller dieser Werbung? Na ratet mal ;)

Es gibt viele witzige Szenen in diesem Film, bei denen ich herzhaft lachen musste. Bei anderen Szenen wiederum, wenn Oli alias Simon um die Liebe seiner Angebeteten kämpft, kommt es einem nicht nur wie ein Film vor. Ich denke, dass jeder diese Momente im Leben kennt. Man vernarrt sich in eine Frau, die einen aber gar nicht will. Eine Beziehung geht auseinander, und man denkt, warum eigentlich, obwohl man selber schuld ist, man sich das nur nicht eingestehen will. Der Film lehrt einem, wie man(n) nicht mit Frauen umgehen sollte.

Vollidiot ist eine kleine Homage an alle Männer, die bisher noch nicht soviel Liebesglück im Leben hatten. Hier wird sicher der eine oder andere gut mitfühlen und mitreden können. Kann man dabei auch etwas aus dem Film lernen? Ich denke mal schon. Schließlich lernt Oli bis zum Ende des Filmes hin auch etwas. Was allerdings, das verrat ich natürlich nicht.

Fazit:

Oliver Pocher hat mich überzeugt. Schauspielerische Leistung: gut. Er ist witzig, fieß, dämlich… so wie man ihn eben bis jetzt auch schon kannte. Ich kenne zwar die Buchvorlage nicht, aber ich denke mal, dass er den Charakter bestimmt passend gespielt hat. Ein wirklich guter deutscher Film mit viel Witz und einer Message. Was will man mehr?

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