|||

Warm Bodies Filmkritik

Warm Bodies” gibt es nun seit dem 11.07. auf Blu-ray und DVD. Grund genug, dem etwas anderen Zombiefilm einen Besuch abzustatten.

In Warm Bodies” verliebt sich Zombie R, der eh schon immer anders war als die anderen, in Julie, deren Freund sein Gehirn er sich einverleibt. Daraufhin werden seine Gefühle immer stärker und das Zombiedasein weicht mehr dem menschlichen Kern, der sich immer deutlicher nach außen hin abzeichnet.

Mjam

Lecker, Gehirn. Ich erinnere mich noch genau. Im Vorfeld waren die Unkenrufe äußerst laut, dass es sich um einen Twilight-Abklatsch mit Zombies handelt. Von wegen. Warm Bodies” unterscheidet sich grundlegend von der Glitzervampir-Saga, setzt geschickt auf Zombie-Tugenden, ist witzig und natürlich auch ein klein wenig romantisch. Müsste man es allerdings zusammenfassen, könnte man den Film als gelungenen Käse bezeichnen. Denn allein Nicholas Hoult’s Interpretation eines liebesbedürftigen Zombies ist so genial wie dämlich.

Ach ja, das Mjam” in der Überschrift steht natürlich für die leckeren Gehirne, die in diesem Film sogar einen Sinn haben. Durch das Verspeisen nimmt man also die Erinnerungen der Vorbesitzer auf. Nett! Und auch wenn es sich hier eigentlich nur um einen nicht weiter bebauten Grundstein handelt, so weiß dieser zu gefallen. Ebenso wie die - zum Teil - gelungene Atmosphäre. Was mich hingegen gestört hat, waren mehrere Längen, die scheinbar für Situationskomik sorgen sollten - taten sie aber nicht. Zudem wurde ich beständig das Gefühl nicht los, ein B-Movie zu sehen. Alles wirkt so roh und unfertig, obgleich - vermutlich genau deshalb - charmant.

Und dann war da noch John Malkovich, den wir hier in einer Nebenrolle sehen, wie man sie nur aus B-Movies kennt. Dementsprechend spielt er diese auch und sorgt dadurch lediglich für seinen Namen auf dem Cover. Die weiteren Darsteller tun es ihm gleich, mit Ausnahme der beiden Hauptdarsteller, die besorgniserregend besonders spielen. Hier gilt wohl das Motto, entweder es gefällt, oder nicht.

Fazit

**Laute, zum Teil fetzige Musik, eine angenehme Geschichte und irgendwie nichts dahinter. Warm Bodies” hat mich persönlich gut unterhalten, vermutlich aber auch nur, weil ich dem Genre nicht abgeneigt bin. Und allgemein bin ich der Meinung, dass man für diesen Film ein wahrer Tausendsassa in Sachen Filmvorlieben sein sollte. Sprich, offen für alles und zugleich nichts.

Auf die Frage, ob der Film gut ist, antwortet man einfach mit einem zutreffenden und sich oft wiederholenden Zitat aus dem Film:**

Nicht sicher.

Nächste Beiträge Fashion Beast 1: Gefeuert Review Alan “Watchmen” Moore sorgte in den USA mit seiner 10-teiligen Comicserie “Fashion Beast” für Aufregung und äußerst positive Kritikerstimmen. Ich Before Watchmen: Comedian Review Ein hämisch grinsender Mann in SM-Maske auf dem Cover - das kann nur der Comedian sein,… oder? Zumindest steht der Name vorne drauf, aber steckt er
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019