|||

Wer’s glaubt, wird selig — Salvation Boulevard Filmkritik

Pastor Dan Day (Pierce Brosnan), ein charismatischer Diener Gottes, hat mit seinem Charme eine komplette Kleinstadt erobert. Dank ihm ist die Kirche populär wie nie zuvor. Auch Vorzeigeehemann Carl (Greg Kinnear) ist seiner Frau Gwen (Jennifer Connelly) zuliebe konvertiert und somit nun Teil dieser Gemeinde. Doch seine heile Welt gerät unverhofft ins Wanken, als er unfreiwillig Zeuge eines Mordes wird: Dr. Paul Blaylock (Ed Harris) wird erschossen … von niemand Geringerem als Pastor Dan Day höchst persönlich. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, denn eines ist klar: die Wahrheit darf niemals ans Licht gelangen!

Wer’s glaubt, wird selig” ist eine der Komödien, die gar nicht erst versucht mit Nachdruck für Lacher zu sorgen. Dementsprechend schwer wird sich so manch einer tun, den Film amüsant zu finden, obwohl die Grundidee richtig gut ist. Die Überchristlichkeit” wird geschickt an den Pranger gestellt, ohne dabei ins Lächerliche gezogen zu werden.

Pierce Brosnan als Pastor, der hauptsächlich sich selbst dient, verkörpert gekonnt das Böse in scheinheiliger Hülle. Ed Harris ist, zumindest bis er erschossen wird, für mich der Höhepunkt des Films. Er spielt seine Rolle mit viel Hingabe und einem liebenswert dämlichen Grinsen. Greg Kinnear als tragischer Held” der Geschichte weiß zumindest, wie man mehrere dumme Gesichtszüge aneinander reiht.

Der Film ist keine Komödie im eigentlichen Sinne, sondern eine bitterböse und etwas dahinplätschernde Kritik an der amerikanischen Kirche. Ich fand den Film interessant, aber nicht überragend. Lachen konnte ich leider nur selten, auch wenn ich eigentlich ein großer Fan des schwarzen Humors bin. Ansehen würde ich mir den Film nicht noch einmal.

Fazit

Wer’s glaubt, wird selig” ist passabel gespielt und stellt eine gelungene Kritik am übertriebenen Glauben dar, enttäuscht aber etwas durch seine Langatmigkeit, die er dem lediglich im Unterton vorhandenen Humor zu verdanken hat.

Nächste Beiträge Jungfrau (40), männlich, sucht … Filmkritik Wenn man mit 40 noch als Jungfrau rumkrebst, hat man entweder zuviel “World of Warcraft” gespielt, oder man heißt Steve Carell. In der Komödie Nosferatu Bd. 1: Si Vis Pacem Review Nosferatu, seines Zeichens ein echt übler Kerl mit dem Hang zum Durchbeißen, wurde vor unzähligen Jahren von seinem damaligen Schützling verraten,
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)