|||

Wir sind die Nacht Filmkritik

Vampirfilme sind wieder in! Und obwohl ich kein großer Fan deutscher Produktionen bin, hat es mich irgendwie in Wir sind die Nacht” gezogen. Wer hat da wohl an den Fäden gezogen..? Eine finstere Macht..?

Story

Die 20-jährige Berlinerin LENA (Karoline Herfurth) hält sich durch kleinere Diebstähle über Wasser. Beim nächtlichen Beutezug durch einen illegalen Club trifft sie auf die jahrhundertealte LOUISE (Nina Hoss). Die mondäne Erscheinung ist die Besitzerin des Clubs und zugleich die Anführerin eines weiblichen Vampir-Trios, dem auch die elegante CHARLOTTE (Jennifer Ulrich) und die durchgedrehte NORA (Anna Fischer) angehören. Louise verliebt sich in die verwahrloste Lena und beißt sie in der ersten gemeinsamen Nacht. Fortan erfährt Lena den Fluch und Segen ihres neuen, ewigen Lebens. Sie genießt den Luxus, die Partys, die grenzenlose Freiheit, doch schon bald machen ihr der Blutdurst und die Mordlust ihrer neuen Freundinnen zu schaffen.

Als sich auch noch die Berliner Polizei mit dem Kommissar TOM SERNER (Max Riemelt) an die Fersen der Frauen heftet, schließt sich die Schlinge um das mordende Trio immer weiter und die Ereignisse geraten völlig außer Kontrolle.

Filmkritik

Heute mache ich es mal ein wenig kürzer. (Also, nur so zur Info vorab! ;) )

Der deutsche Vampirfilm hat mir sehr gut gefallen. Er wirkte vor allem sehr hochwertig. Ich dachte des öfteren eine millionenschwere Hollywoodproduktion würde sich da vor mir abspielen. Das liegt in erster Linie an den tollen Effekten, den teils unüblichen Kameraperspektiven, sowie den faszinierenden Charakteren, die hervorragend verkörpert werden.

Sehr begeistert hat mich (als alter Houser) auch der Soundtrack des Films. Dank der Nacht” gibts in den Clubs von Berlin mächtig viel Bass! Aber keine Sorge, denn ein stimmiger Score schafft zugleich Atmosphäre, wie auch Ausgleich zum Rumsbums.

Natürlich bedient sich Wir sind die Nacht” an vielen Genreverwandten. Hier ein bisschen von Twilight” geklaut, da ein bisschen von Interview mit einem Vampir”, und doch bleibt der Film sehr eigenständig!

Wie schon erwähnt, bietet der Film eine tolle Atmosphäre, die fast durchweg aufrecht erhalten wird. Dank den kleinen Eigenheiten der 4 Vampirladies ist für Interesse und Neugier gesorgt. Und das trotz des eher offensichtlichen Filmendes, das dann auch irgendwie viel zu schnell kam und ging…

Fazit

Ein klasse Vampirfilm, der dem Genre treu bleibt und mit überzeugenden Darstellern zu begeistern weiß. Die Story ist interessant, aber irgendwie doch schon öfter mal da gewesen.

Kurz und knackig: Mir hat der Film sehr gefallen! Action, Blut, Gefühle und eine Liebesgeschichte mit Biss. Härter als Twilight”, aber garantiert kein Blade” oder Vampires”. Für Genrefreunde nur zu empfehlen!

Nächste Beiträge Red Robin 2 Review Besser spät als nie. Hier nun mein Comic Review zu Red Robin 2, nachdem ich in meinem Beitrag zu Red Robin 1 schon darauf hingewiesen habe. Eines FlashForward Filmkritik Obwohl ich es bisher nur schaffte 4 Folgen zu sehen, möchte ich ein DVD Review zu dieser - bisher sehr guten! - Serie verfassen. Wie aus dem Nichts
Neueste Beiträge Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch) Nintendo Direct - 13.02.2019 PatternShift - Vaskania Prime Album Review Synthwave im Tatort!