|||

woob - Overrun_exe Album Review

Nice nice nice nice nice. Ich habe die letzten Stunden in das brandneue Album Overrun_exe” von woob hineingehört und es kurzerhand für sehr gut befunden.

Warum sehr gut?

woob weiß ganz genau wie man 80s-Movie-Score mit treibenden Synthie-Beats zu kombinieren hat. So ist Overrun_exe” herrlich abwechslungsreich, manchmal nachdenklich-furchteinflößend, dann auch wieder tanztauglich-motivierend.

Zuletzt begeisterte mich DEATH BY COIN​-​OP von woob, das noch deutlich Score-lastiger zuschlug. Nun zeigt woob uns einmal mehr, wie ein fiktiver Soundtrack zu einem Thriller der 80s auszusehen bzw. zu klingen hat. So beginnt Overrun_exe” mit dem Track Homecoming”, der durch seinen extrem düsteren Einschlag (nur) eine Richtung dieses Scores vorgibt. Dazu - und darüber habe ich mich sehr gefreut - setzt woob auf beinahe schon mystische Lyrics einer Frau, die nicht aus dieser Welt zu stammen scheint. Darauf folgt mit This Isn’t Happening” bereits der erste treibende Track, ebenfalls mit den Lyrics dieser unbekannten Stimm-Schönheit. Beinahe möchte der Track in Trance abgleiten, schafft aber noch die Kurve hin zum Synthwave, beinahe schon Darkwave.

Der titelgebende Track Overrun_exe” ist daraufhin eine gruselig-schöne Kombination aus Score und Beats, der vielleicht sogar die Quintessenz des Albums darstellt. woob ruht sich auf diesen Lorbeeren allerdings nicht aus, sondern baut mit den darauf folgenden Tracks eine interessante Stimmung auf, die zwischen himmelhoch jauchzend und abgrundtief böse variiert. Driving Through Your Dreams To Save You” beispielsweise ist absolut genial, vereint der Track doch retro-kräftige Arcade-Sounds mit coolen Synthwave-Lines.

Von diesem Track und den beiden darauf folgenden aufgeputscht zieht uns woob zurück auf den Boden der Tatsachen. Phantom7m.d64” lässt erst vermuten, dass die Lautsprecher defekt sind, doch wer warten kann und will, wird mit Atmosphäre pur belohnt.

Es geht weiter, immer weiter. woob schlängelt sich durch einen Sci-Fi-Thriller der Extraklasse mit einem (großen) Hauch Blade Runner”-Atmosphäre. Cortex” ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Und so ist man dann auch beinahe schon durch. Es folgt der ebenso ansprechende Bonus Track und ein unbeschreibliches Gefühl, das am Ende dazu verleitet, diesen Score” noch einmal zu hören. Großartige Arbeit woob!

PS: Wie so üblich” bei woobs Werken ist auch dieses nur für eine begrenzte Zeit verfügbar. Wer also Interesse zeigt, sollte schnell zuschlagen! Die 101 Tage Verfügbarkeit schrumpfen und schrumpfen.

Nächste Beiträge Doctor Strange #1 Review Doctor Strange im Kino, Doctor Strange im Comicformat, Doctor Strange hier und da. Im Augenblick ist der doch eher im Hintergrund agierende Magier Scythe Collective - Hear the Living Dead Compilation Preview Etwa spät für Halloween? Ja, das mag sein. Doch wenn man Scythe’s Compilation “Hear the Living Dead” genauer betrachtet, handelt es sich doch um
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)