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X-Men Sonderband: X-23 2 Review

Wie bereits mit Band 1 festgestellt, ist Laura aka X-23 ein sehr interessanter Charakter, der mehr mit seinem inneren Konflikt als mit äußerlichen Einflüssen zu kämpfen hat. Band 2 beinhaltet gleich 2 Geschichten, worüber ich nun ein paar Worte verlieren möchte.

Der Finsternis nah

Gambit, Wolverine und der neugeborene Vampir Jubilee kämpfen gemeinsam für Laura, für ihre Zukunft und gegen ihre schwere Vergangenheit. Was zuerst auffällt, sind die großartigen Zeichnungen. Ab dem ersten Panel wusste ich, dass mir die Geschichte gefällt. Worte wären beinahe nicht nötig gewesen, so tief versank ich in den Bildern. Da aber nun einmal ein paar Worte dabei sind, sollte ich ebenso welche darüber verlieren. Die Geschichte bringt einmal mehr hervor, welch gequälter Charakter X-23 ist. Zuerst versucht Gambit ihr mit all seiner Liebe zu helfen, was allerdings nur selten funktioniert. Daraufhin folgen Wolverine und Jubilee, wobei Jubilee gerne ihre Freundin sein möchte. Aber auch das gibt Probleme, da Laura Vampire nicht wirklich ab kann. Schön ist allerdings eine gewisse Charakterentwicklung, die sich durch den ganzen Band zieht. Laura scheint endlich von ihren Vorurteilen ein wenig wegzukommen und somit ein annähernd normales Leben führen zu können. Den Gedanken daran, dass sie doch nur ein Klon ist, hat sie zwar immer noch, dieser wird aber von Seite zu Seite schwächer. Genau diese Entwicklung ist es, die die Geschichte so lesenswert macht.

Chaostheorie

In der Geschichte Chaostheorie” stößt Laura auf Spider-Man und die mit ihm neu formierte Gruppe der Fantastic Four. Grob überschlagen geht es um Dämonen und eine Parallel-, bzw. Unterwelt. Das Problem hieran sind ganz klar die Zeichnungen, wenn auch nur auf den ersten Blick. Sehr einfach und 80s-like leitet die Strichführung durch die Geschichte, in der Laura ebenfalls weiter an ihrer Entwicklung arbeitet. Hier rücken allerdings etwas mehr die Fantastic Four in den Vordergrund, allen voran Spider-Man, dem auch sehr viel an Laura und ihrer Menschlichkeit” liegt. Schlimm ist das nicht, aber ungewohnt für alle, die die Entwicklungen der Fantastic Four nicht verfolgen. Die Geschichte hat mir nicht so gut gefallen wie Der Finsternis nah”. Die Charakterentwicklung von Laura rückt zu sehr in den Hintergrund, die Geschichte ist unnötig abgespaced und derart übergreifende Crossover mag ich sowieso nicht besonders. Wenn ihr allerdings nichts gegen einen Fantastic Four-Seitensprung habt, könntet ihr durchaus Gefallen an der Geschichte finden.

Fazit

X-23 (2)” ist ein insgesamt gelungener Band mit einer wirklich überzeugenden Charakterentwicklung Lauras. Den Schreibern merkt man deutlich an, dass ihnen viel an Laura und ihrer Zukunft liegt.

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