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X-Men Sonderheft 33: Schisma — Getrennte Wege Review

Verwirrung! In Schisma” zerbricht sich Scott von Anfang bis Ende die Birne darüber, was er nur tun soll, um seine X-Men vor der größten Bedrohung aller Zeiten zu bewahren. Rückzug? Verteidigung? Schwierig, schwierig,…

(Nicht) weg vom Fenster

Während seiner anstrengender Denkarbeit guckt Cyclops unentwegt aus dem Fenster, unterhält sich mit Charles oder Eric und grübelt über die Vergangenheit und Zukunft. Dabei erhalten wir nicht nur Einblicke in sein früheres Leben, sondern auch in das von Eric, Charles oder Wolverine. Der Prolog zu Schisma” ist eine Art Mini-Origin für die wichtigsten X-Men. Wer jetzt allerdings die Passion für Neueinsteiger erwartet, der hat sich geschnitten. Die Rückblicke ergeben eigentlich nur Sinn, wenn man sich bereits ein gutes Stück in die X-Men rein gelesen hat.

No risk, no fun!

Das Sonderheft kommt ohne Action aus. Es wird geredet, nachgedacht und letztendlich entschieden. Zudem erfährt man zu keiner Sekunde, wieso Scott überhaupt über das Schicksal der X-Men zu entscheiden hat. (Also, wieder einmal.) Was kommt da auf sie zu? Im Endeffekt bleiben mehr Fragen als Antworten und wir müssen uns auf das kommende Event ab X-Men 137 gedulden.

Was genau will uns dieses Heft jetzt mitteilen? Wie schwierig es ist, als Anführer Entscheidungen zu treffen? Gelungen! Doch wieso Getrennte Wege”? Davon ist in diesem Heft so gut wie gar nichts zu spüren. Auch die angebliche Furcht aller X-Men vor dem bevorstehenden Untergang wird nicht so mitreißend präsentiert, wie es vielleicht sein sollte.

Dieses Sonderheft erscheint mir alleinstehend unnötig, was sich allerdings mit dem kommenden Event sehr schnell ändern könnte. Ich denke, dass dieser Prolog durchaus seine Daseinsberechtigung hat, allerdings nicht unbedingt jetzt, wenn die X-Men noch mit der Schlange aus Fear Itself” zu kämpfen haben.

Fazit

Ein actionloses Drama, das keines ist. Der Prolog zu Schisma - Getrennte Wege” wirkt ohne das dazugehörige Event verloren, ist aber dennoch kein Reinfall. Gut gezeichnet und gut geschrieben erleben wir die X-Men nachdenklicher denn je.

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