|||

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (Rogue Cut) Filmkritik

Am 16. Juli erscheint auf Blu-ray, DVD und Digital (bei letzterem schon etwas früher) der sog. Rogue Cut des aktuellsten X-Men-Films. 17 ganze Minuten mehr in Film, in denen vorwiegend ein kleiner Nebenstrang zu Rogues Schicksal erzählt wird, aber auch so manch ein Hintergrund oder offene Fragen besser beleuchtet werden (sollen).

Vergleich

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit ist ein großartiger X-Men-Film, der sich unter anderem den bitterbösen Sentinels widmet. Regisseur Bryan Singer schuf auf der Grundlage des gleichnamigen Comics ein gelungenes Zeitreiseabenteuer mit X-Men-Bonus, an dem meiner Meinung nach nichts wirklich verbesserungswürdig gewesen wäre. Doch nun, über 1 Jahr nach dem Kinostart des Originals, findet der Rogue Cut den Weg ins Heimkino und bringt Rogue-Darstellerin Anna Paquin mit sich.

Die Frage ist: Hat sich die Überarbeitung gelohnt? Jein. Der Rogue Cut macht den Film weder besser, noch schlechter. Die kleinen - und über den gesamten Film - eingestreuten Filmschnippsel, die so manch eine Szene besser erklären sollen, sind sozusagen optionale Informationen. Sie stören nicht, wären aber auch nicht nötig gewesen. Der wahre Rogue-Part kommt erst sehr spät, fügt sich dann aber nahtlos ins Geschehen ein. Er sorgt dafür, dass auch das Ende ein wenig anders aussieht, aber genau wie zuvor abläuft. Auch in dieser Hinsicht wäre also keine Änderung notwendig gewesen. Zusammenfassend war ich etwas enttäuscht, dass der Rogue-Part den Film nicht mehr beeinflusst hat.

Kaufen oder nicht?

All jenen, die mit dem original X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ zufrieden sind, möchte ich vom Kauf abraten. Der Rogue Cut ist etwas für Hardcore-Fans, die jeden X-Beitrag geradezu verzehren. Alle anderen können um diese Fassung einen Bogen machen und mit der Kinofassung durchaus zufrieden sein.

Fazit

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ ist und bleibt sehr gut, ob nun Rogue Cut oder nicht. Diese 17 Minuten mehr Film belasten weniger das Gewissen als den Geldbeutel.

Würde ich mir den Film nochmal ansehen? Ja.

PS: Neben der erweiterten Filmfassung bietet der Rogue Cut auch noch 90 Minuten neues Bonusmaterial:

  • Die Entstehung des Films
  • Gesprächsrunde der Darsteller und Filmemacher
  • Bildergalerie
  • Exklusiver Fantastic Four“ Sneak Peek (Kinostart: 7. August 2015)
Nächste Beiträge Project Almanac Filmkritik David ist ein schlauer Junge. Als er zum MIT zugelassen wird, freut er sich zwar, doch das erwartete Stipendium bleibt aus. Damit setzt er den Kingsman: The Secret Service Filmkritik Vom Comic direkt auf die Leinwand - Regisseur Matthew Vaughn und Comicautor und Mark Millar sind ein gutes Gespann, zumindest durften sie das mit
Neueste Beiträge Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 2 Review Star Trek: Picard Staffel 1, Episode 1 Review Ein epischer (Release) Tag Unvergessliche Filmszenen Call of Duty: Modern Warfare (2019) Review Micro Movies - die kürzesten Spielfilme der Welt Bye Bye Comics in Papierform Synthwave Hot & New #1 Argh! Ace Combat 7: Skies Unknown Mission 5 (444), du machst mich wahnsinnig! [Ein Frust-Review] Powernerd - Far From Human Album Review Joker Filmkritik Siamese Youth - Electric Dreams Album Review P.S. Ich diskriminiere dich Feuer frei: John Wick: Kapitel 3 vs. Bumblebee Mein aktuelles Lieblingsalbum: Tom Adams - Particles Game of Thrones Staffel 8 Review Star Trek - Unendliche Medien: Serien, Filme, Hörbücher... Standard oder Deluxe? Peppermint: Angel of Vengeance Filmkritik YouTube-Stars - endlich habe ich es verstanden! Game of Thrones Staffel 8: Dunkelheit und Dämlichkeit DARK Staffel 1 & 2 Review Billy Mays Band - Introspection Album Review 15 Minuten durch die Hölle mit Mein Bester & Ich Galaxy 80 - Moonwalk Album Review Stranger Things Staffel 3 Review Wolfenstein: Youngblood - 3 unscharfe Stunden auf der Switch Wolfenstein: Youngblood mit Synthwave Soundtrack Oscillian - Sentient Album Review Spider-Man: Far From Home Filmkritik Redout vs. Fast RMX (Nintendo Switch)