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Zoomania Filmkritik

Zu Zoomania” kam ich wohl wie die meisten von euch auch: Über den Trailer mit dem Faultier. Gut, der Trailer war einfach nur großartig, da beißt die Maus keinen Faden ab. Und vermutlich erging es mir wie jedem anderen auch, ein Gedanke manifestierte sich schnell: Nach diesem Trailer kann der Film ja nur großartig sein!

Zoomania” ist gut, soviel vorweg. Die Animationen sind, wie erwartet, herausragend. Und auch der Humor ist zumeist absolut zielsicher, oftmals aber zu sehr an eine Generation ausgerichtet. Letztere wären dann wohl Kinder. Ich fühlte mich von Zeit zu Zeit schlichtweg unterfordert, ob nun bei der Story oder dem soeben angesprochenen Humor. Die Geschichte läuft so dahin, man folgt dem Geschehen, guckt zu, lächelt hier und da und staunt dann leider auch nur wenig, kurz bevor der Abspann über den Bildschirm flimmert. Zoomania” bleibt erstaunlich weit hinter dem noch zuvor angesprochenen Trailer zurück, der wohl das Highlight des Films bildet.

Nun, wollen wir den Film nicht zu schlecht machen. Ich hatte durchaus meinen Spaß und fand allen voran Gefallen an den tierischen Anspielungen. Das Hasenland beispielsweise mit dem Counter - einfach herrlich. Solche Schmankerl fand ich daraufhin allerdings immer seltener. Und falls sie doch da waren, dann vermutlich zu versteckt. Die Tiere mit ihren ganz besonderen Eigenheiten wurden gut in Szene gesetzt. So gefällt der daraus entstehende Witz, beispielsweise die Ironie, wenn Fuchs und Hase zusammenarbeiten - in der Natur ja sonst Todfeinde.

Die Figuren an sich entsprechen gewissen Vorstellungen. So ist der Fuchs schlau und listig, die Häsin schnell und… putzig. Doch auch mit diesen Eigenheiten hätte sich noch besser spielen lassen. Für mich blieb nie das Gefühl aus, als hätten die Macher viel zu schnell einen Haken hinter alles gesetzt.

Zusammenfassend ist Zoomania” gute Unterhaltung, allen voran für die jüngere Generation. In Sachen Story und Humor hat man auch im Bereich der Animationsfilme schon deutlich höherwertiges sehen dürfen.

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