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Zwielicht 1 (von 3) Review

Wölfel von Ulf, der als Kind im Wald gefunden wurde und seit 25 Jahren in Lukiana lebt, ist kein gewöhnlicher Mensch. Er ist ein Vampirmischling und kann am hellichten Tage spazieren gehen, sowie all das ausleben, was einen Menschen ausmacht. Dennoch benötigt er Blut zum Überleben.

Auch wenn das nicht der ganze Kern der Geschichte ist, so lässt sich eine Gewisse Verwandschaft zu Vampirfilmen wie Blade” oder Underworld” nicht abstreiten, in denen die Autoren ebenso einen Schritt weiter gingen und nicht nur den 08/15-Vampir durchs Land saugen ließen.

Zwielicht” bietet glücklicherweise soviel mehr, als nur eine neue Gattung von Vampiren. Alles, was sich in und um den Ort abspielt, ist mörderisch interessant. Bei der Vampir-Standardausgabe handelt es sich um eine Art Neandertaler mit einem gewissen Grad an Blutmangel. Diese leben außerhalb des Ortes Lukiana, verirren sich aber des öfteren auch in ein paar dunkle Gassen, um dort für Unwohlsein zu sorgen. Natürlich verwandeln sich gebissene Opfer in eine Art Vampir und natürlich gehen die Standard-Vampire im Sonnenlicht drauf. Allerdings nicht so, wie wir es kennen. Zwielicht” bietet Innovationen, frische Ideen und tolle Figuren. Und das in einer Graphic Novel, die weit vor unserer Zeit spielt.

Besonders gefallen haben mir zudem die unterschiedlichsten Panels, die oftmals Spaß, manchmal Freude, hin und wieder Liebe, oft aber auch Blut, Gewalt und Spannung bieten. Zwielicht” ist wahnsinnig facettenreich ohne den Fokus auf das Wesentliche zu verlieren.

Die Zeichnungen von Tihomir Celanovic sind eine wahre Wohltat. Emotionen werden perfekt übermittelt und Umgebungen haben zu jeder Zeit die passende Wirkung zum aktuellen Geschehen. Ich hatte eigentlich beständig das Gefühl, einen fantastischen Film zu sehen. Hier reichen sich Vergangenheit und Gegenwart geschickt die Klaue. Wüsste ich es nicht besser, würde ich die Worte Stilbruch” und Harmonie” in einem Satz verwenden.

Fazit

Zwielicht” ist für Vampirfans wie mich genau der Stoff, auf den sie lange gewartet haben. Vertraut anders, aber stets vortrefflich!

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